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09.12.11

Cotonea-Bio-Baumwolle in Kirgisien wurde geerntet

Die Natur hat dieses Jahr den Bauern in Kirgisien einen Streich gespielt. Nachdem früh mit der Ernte begonnen werden konnte, kam der Winter zurück. Er erschwerte die Arbeit und verursachte einige Verzögerungen. Ende November aber war es dann soweit: 145 Tonnen feinster Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) konnten geerntet werden. Das waren 85 Tonnen mehr als im Vorjahr – eine Steigerung um sage und schreibe 70% auf 145 Tonnen. Cotonea übernahm die gesamte Menge und zahlte dafür den Fair Trade-Aufschlag, was Überraschung und große Freude bei den Bauern und in der Dorfgemeinschaft auslöste. Niemand hatte damit gerechnet, dass sie diesen Aufschlag für die ganzen 145 Tonnen bekommen würden.

27.02.11

Baumwolltextilien gehören zu unserem Alltag.

Baumwolltextilien gehören zu unserem Alltag. Aber kaum jemand weiß, dass es sich bei der Naturfaser um eine der intensivsten Anbaukulturen überhaupt handelt. Im konventionellen Baumwollanbau werden riesige Mengen an Kunstdünger eingesetzt. Dieser benötigt in der Herstellung sehr viel Energie und verursacht hohe CO2-Emissionen. Ebenso werden gewaltige Mengen an giftigen Pestiziden verwendet. Dadurch werden Menschen (im Produktionsprozess, aber auch der Endverbraucher) und Umwelt geschädigt: Kaum eine Kultur wird so intensiv mit Spritzmitteln behandelt wie die konventionelle Baumwolle. Sie wird auf nur 2,5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Welt angepflanzt, benötigt aber 20 Prozent aller weltweiten Insektizide. Beim Anbau von Bio-Baumwolle dagegen wird komplett auf chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet. Gentechnisch verändertes Saatgut ist verboten. Im Bioanbau entfallen negative Einflüsse auf Umwelt und Gesundheit, die aus der herkömmlichen Baumwollproduktion bekannt sind.

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