News

12.08.13

Geteilte Begeisterung ist doppelte Freude

Annika Dahlström, Inhaberin von AD ecotextile und Cotonea-Vertreterin in Schweden, hat ein wertvolles Handbuch veröffentlicht: „Wow - Ich kann einen wichtigen Beitrag leisten“. Darin beschreibt sie die gesamte textile Herstellungskette vom Anbau bis zum fertigen Produkt, erläutert die gebräuchlichsten Umweltlabels und sagt, wie man mit zehn einfachen Schritten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten kann.

22.07.13

Deutsche Verbraucher kaufen überdurchschnittlich oft umweltfreundliche Produkte - Aber sie vertrauen den Angaben der Hersteller nicht

Das ist das kuriose Ergebnis einer Umfrage der Europäischen Kommission zum Verbraucherverhalten in Bezug auf umweltfreundliche Produkte in allen 28 EU-Staaten. Demnach kaufen 37% der deutschen Verbraucher (im Vergleich zu 26% aller anderen 27 EU-Länder) häufig umweltfreundlich ein. Aber nur 33% (im Vergleich zur Rest-EU mit 51%) finden es einfach, umweltfreundliche Produkte von anderen zu unterscheiden.

28.06.13

Wirtschaftsregion Stuttgart berichtet über „Weltweit gefragten Hersteller von Bio-Textilien“

Dass sich auch „ökologisch korrekt“ Geld verdienen lässt, hat die „Aktuell“-Redaktion der Wirtschaftsregion Stuttgart gewürdigt. „Die Textilien, die unter der Marke Cotonea vertrieben werden, entsprechen den weltweit strengsten Bio-Richtlinien des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft, IVN. Damit gehört das Familienunternehmen zu den wenigen Herstellern weltweit, die mit diesem Öko-Siegel werben dürfen“, schreibt die Redaktion.

17.06.13

Öko-Label im Greenpeace-Einkaufsratgeber: Nur Cotonea und Hess Natur schaffen „das maximal umsetzbare Niveau“ IVN BEST

Der Einkaufsratgeber von Greenpeace „Textil-Standards unter der Detox-Lupe“ von Dezember 2012 fiel uns jetzt wieder in die Hände. Er beschreibt die Eigenschaften von elf Substanzgruppen, die umfangreich von Herstellern in China, Indonesien und Mexiko eingesetzt werden. Gleichzeitig stellt der Ratgeber die wichtigsten Öko-Label vor und nennt Bezugsquellen. Als Quelle für Textilien mit dem IVN BEST-Label, das das „aktuell maximal umsetzbare Niveau an Textilökologie hält“, nennt Geenpeace nur die „Naturtextil-Spezialisten“ Hess Natur und Cotonea.

14.06.13

Zeichnungen von Schimpanse Coco - Jedes T-Shirt ist ein Unikat Augsburger Zoo kooperiert mit Cotonea

Coco ist einer von drei Schimpansen im Augsburger Zoo. Kurz nach seiner Geburt wurde er zur Waise und von Menschen aufgezogen. Die Künstlerin Anja Güthoff verbrachte viel Zeit vor Cocos Gehege, von wo aus er ihr Zeichnen sehr genau beobachtete. Das brachte sie auf die Idee, ihm Kreide und Pa-pier ins Gehege geben zu lassen. Sofort probierte Coco das Werkzeug aus: Es entstanden zwei Zeich-nungen mit schwungvollen Linien, die jetzt, ergänzt um changierende, asymmetrische Farbflächen der Textildesignerin Silke Steyer, einzigartige T-Shirts aus Bio-Baumwolle zieren. Der Reinerlös aus dem Verkauf geht nach Ngamba Island und den „Chimpanzee Sanctuary and Wildlife Conservation Trust“ (CSWCT) von Jane Godall.

12.06.13

Bio-Baumwolle in trockenen Regionen ein Problem

Schlicht ist meistens falsch: Zitat aus einem WAZ-Artikel: Wer Kleidung aus Bio-Baumwolle kauft, glaubt zumeist, etwas für die Umwelt zu tun. Doch er könnte falsch liegen... Ergebnis: Bio-Baumwolle ist kaum umweltfreundlicher. Zugegeben, wir haben verkürzt, aber so steht es in diesem Artikel. Das kann Cotonea nicht auf dem Bio-Baumwollanbau sitzen lassen.

07.06.13

Verbraucher misstrauen Herstellern und „Staat“ - Wen wundert‘s

62 Prozent der Verbraucher nehmen an, dass sie von Lebensmittelanbietern getäuscht und von deren Produkten geschädigt werden. Das ist das erschreckende aber nicht verblüffende Ergebnis einer Infas-Studie, die anlässlich des Deutschen Verbrauchertages am 3.6. veröffentlicht wurde. Noch etwas größer ist mit 63 Prozent das Misstrauen in Finanzprodukte und deren Anbieter. Lediglich 34 Prozent der Befragten glaubt, dass „der Staat“ für sie nachteilige Produkte und Dienstleistungen schnell genug erkennen und aussortieren kann. Damit sind wohl Kontrollmechanismen gemeint. Aber wer ist eigentlich „der Staat“?

05.06.13

Produktion von Bio-Baumwolle erneut gesunken - Aber Trendwende zeichnet sich ab

2011/2012 ist die weltweite Produktion von Bio-Baumwolle erneut gesunken, und zwar um 8%. Das meldet die Non-Profit-Organisation Textile Exchange. Je nach Sichtweise kann man das positiv oder negativ werten. Wir entscheiden uns für „positiv“, denn immerhin hat sich der Rückgang verlangsamt. Nachdem die Bio-Baumwoll-Richtlinien und -Kontrollen verschärft worden waren, sank die Produktion in der vorangegangenen Saison um sage und schreibe 35%. Viele Bauern hatten sich aus der Bio-Baumwollproduktion verabschiedet und setzten stattdessen auf genmanipulierte Sorten (wir berichteten). Aber: Die Hälfte der Länder, in denen Bio-Baumwolle angebaut wird, meldet steigende Produktionen. Der Markt scheint sich zu stabilisieren.

23.05.13

Wie weit weg ist Bangladesh?

Fünf Millionen Menschen, überwiegend Frauen, arbeiten heute in Bangladeshs Textilfabriken. Von 1984 bis 2012 stieg die Zahl der in der Bangladesh Garment Manufacturers & Exporters Association zusammengeschlossenen Betriebe von 384 auf 5.400, die der Beschäftigten von 120 Tausend auf vier Millionen (Quelle: CSR-Magazin 01/2013). Zusätzlich arbeiten eine Million Menschen in Textilfabriken, die nicht dem Verband angeschlossen sind.

08.05.13

Mikrofasern - schädlich oder nicht?

Jeder kennt Produkte aus Mikrofasern: Funktionswäsche, Oberbekleidung, Fleecejacken, Bettwäsche oder Putztücher. Sie sind langlebig (deshalb empfiehlt sie sogar der BUND), leicht und trocknen rasend schnell. Aber: In der Regel sind die extrem feinen Fasern aus Kunststoff (Polyester, Nylon, Acryl), sind also Erdölprodukte. Und Ende 2012 entdeckten Forscher, dass ein großer Teil der Fasern sich beim Waschen löst und mit dem Abwasser über die Kläranlagen in die Flüsse und Meere gelangt. Angereichert mit gesundheitsgefährdenden Stoffen landen sie in der Nahrungskette.

29.04.13

Cotonea arbeitet nachhaltig, wirbt aber nicht damit. Warum?

Seit 300 Jahren gibt es den Begriff der „Nachhaltigkeit“. In der Zeit der Frühaufklärung forderte Hans Carl von Carlowitz, der damalige Leiter des kursächsischen Silberbergbaus, Nachhaltigkeit in der Holzwirtschaft. Das war so weitsichtig wie selbsterhaltend, denn seine Schmelzöfen waren echte Holzfresser, und der Oberberghauptmann hätte bald vor großen Problemen gestanden ohne Brennholz-Nachschub. Und mit seinem Silber wäre es bergab gegangen, so wie mit seinen Einnahmen auch.

15.04.13

Trotz Fair Trade-Siegel gibt es Dumpinglöhne

Am 14. Februar berichteten wir in der News „Cotonea jetzt mit eigener Näherei in Tschechien“ über einen unserer drei tschechischen Zulieferer, der alle Näherinnen entließ, um sie in der nächsten Woche zu Dumpinglöhnen wieder einzustellen. Seither steht ein Teil der Belegschaft mit fairem Einkommen auf der Lohnliste von Cotonea. Die anderen Arbeitnehmerinnen konfektionieren inzwischen Bio-Bettwäsche für einen unserer Konkurrenten – zu Dumpinglöhnen. Der wirbt mit den beiden Siegeln höchster Glaubwürdigkeit: Fair Trade und GOTS.

05.04.13

Öko-Test: Hervorragende Ergebnisse für Bio-Baumwolle von Cotonea

Wir gratulieren unseren Kunden und freuen uns mit ihnen: Viele der von Öko-Test getesteten und mit „sehr gut“ bewerteten Produkte stammen von Herstellern, die Cotonea-Gewebe aus Bio-Baumwolle verarbeiten (veröffentlicht im „Jahrbuch Kleinkinder für 2013“). Das Öko-Test Ergebnis ist eine schöne Bestätigung unseres konsequenten, gemeinsamen Einsatzes für ökologische und transparente Produktion.

21.03.13

Von der Komplexität des Bio-Anbaus oder: Die Suche nach Abnehmern von Sesamsaat

März 2013. Bruce, „unser Mann in Uganda“, hat die diesjährige BioFach-Messe in Nürnberg für einen Besuch im kalten Deutschland genutzt. 2000 Tonnen qualitativ hochwertigen Sesamsamen aus biologischem Anbau wollte er dort verkaufen. Gleichzeitig hat er Kontakt aufgenommen zu möglichen Abnehmern seiner Bio-Sonnen-blumenkerne, die er im nächsten Jahr anbieten will. Es sind die Erträge aus der Fruchtwechsel-Wirtschaft. Nur ein Boden, auf dem nicht Jahr für Jahr dieselbe Ackerfrucht angebaut wird, kann gesund und ertragreich sein, weshalb eine abwechslungsreiche Fruchtfolge im ökologischen Anbau üblich ist.

20.03.13

Cotonea im Magazin CountryStyle

Fast einen ganzen Tag haben Redakteurin Gabriele Isringhausen und Fotograf Martin Bäuml bei Cotonea verbracht. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind sie aus Bielefeld angereist, haben viele Fragen gestellt, Details erfahren, Berichte gehört, Produkte und Materialien begutachtet und natürlich fotografiert. Daraus ist die wunderbare Geschichte „Cotonea – Hundert Prozent biologisch“ in der Frühlings-Ausgabe des CountryStyle-Magazins geworden.

14.02.13

Cotonea jetzt mit eigener Näherei in Tschechien

Ende letzten Jahres entließ einer unserer drei Zulieferer in Tschechien kurzerhand die gesamte Belegschaft - um sie eine Woche später zu Billigstlöhnen wieder einzustellen. Das wollten wir nicht hinnehmen, denn die Qualität unserer Produkte ist abhängig von der Motivation und Zuverlässigkeit der Mitarbeiterinnen. Deshalb haben wir kurz entschlossen gehandelt.

29.01.13

Cotonea-Baumwollbauern auf Platz drei und vier der Weltrangliste der Hektarerträge

Cotonea hat die Hektarerträge der großen Baumwoll-Anbauländer der Welt mit denen seiner besten Bauern in Kirgistan und Uganda verglichen. Das Ergebnis ist verblüffend und erfreulich zugleich: Australien und Israel erwirtschaften mit 1900 kg/ha bzw. 1860 kg/ha die höchsten Hektar-Erträge der Welt (Quelle: International Cotton Advisory Comittee für 2011/2012). Auf Platz drei folgt „unser“ Bauer Raimov Makambai aus Kirgistan mit 1650 kg/ha, danach kommt mit 1550 kg/ha ein Cotonea-Bauer aus Uganda.

11.01.13

Ist dem Verbraucher nachhaltiges unternehmerisches Handeln wichtig?

Die Antwort lautet „Ja – aber ...“. Nachhaltigkeitsbemühungen von Untenehmen sind dem Verbraucher wichtig! Aber der Verbraucher ist kritisch geworden, und ob dieses Bemühen wahrgenommen wird, hängt ab von der Unternehmenskommunikation. Ob es einem Unternehmen ernst ist mit der Nachhaltigkeit oder ob es den Verbraucher mit Greenwashing täuscht, weiß nur, wer gründlich recherchiert. Das überfordert viele Käufer und führt zu wachsendem Misstrauen oder gar Generalverdacht.

16.12.12

Auszeichnung für die höchste Bio-Baumwoll-Ernte geht an Raimov Makambai

Gute Nachrichten aus Kirgistan: Raimov Makambai (Vor- und Nachname in umgekehrter Reihenfolge wie bei uns) erhält von der Lokalbehörde in Jalalabat und der Schweizer Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit, Helvetas, die Auszeichnung für die größte je geerntete Menge ökologisch angebauter Bio-Baumwolle im Helvetas-/Cotonea-Projekt Kyrgyzstan.

26.10.12

Gute Nachrichten aus Indien: Beratergremium empfiehlt Moratorium gegen GVO

Nach der spannenden TV-Dokumentation, die den Öko-Landbau als Lösung für die Welt-Ernährungsprobleme sieht – wir haben den Beitrag auf unserer facebook-Seite gepostet - kommt jetzt eine erfreuliche Nachricht aus Indien: Die indische Regierung wird wohl ein zehnjähriges Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen aussprechen. Sie würde damit einer Weisung des Obersten Gerichtshofs folgen.

« |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  »