Frottee oder Frottier - Ein großer Unterschied!

17.10.13

Umgangssprachlich verwendet man eigentlich nur den Begriff „Frottee“. Dabei bestehen zur hochwertigeren Variante „Frottier“ große Unterschiede. Beim Frottee ist das Garn ein sogenanntes Effektgarn, d. h. die Schlingen, die im fertigen Gewebe sichtbar sind, wurden allein durch das verwendete (Schuss)garn erzeugt. Beim Frottier hingegen benötigt man eine Spezialwebmaschine. Gewebt wird mit zwei Kettsystemen, die unterschiedliche Garnfeinheiten aufweisen können. Die im fertigen Gewebe sichtbaren Schlingen entstehen während des Webprozesses durch Spannungsunterschiede zwischen den beiden Systemen.

Nur Spezialisten kennen und benutzen den Begriff „Frottier“. Zum Schmunzeln ist denn auch der Eintrag darüber bei Wikipedia. Dort heißt es: „Frottee ist ein Textilgewebe, Frottier ist der Name der österreichischen Autorin Corinne Frottier.“

Frottee ist ein Gewebe, dessen Garn zu Schlaufen oder Schlingen gedreht wird. Frottier hingegen besteht aus einem Gewebe (bestehend aus Kette / Schuss / Kette), das auf beiden Gewebeseiten Schlingen hat. Diese Schlingen oder Schlaufen entstehen beim Weben, weshalb dafür ein besonderer Webstuhl erforderlich ist.

Cotonea produziert ausschließlich Frottier. Für unsere Bademäntel verwenden wir 450 g Gewebe pro m², für Dusch-, Bade- und Handtücher sogar 580 g/ m². Wird diese Ware durch Waschen „aufgestellt“ und luftiges Trocknen „gebauscht“, hat man einen wunderbar kuscheligen, saugstarken Schlingenflor. Ein wirklicher Genuss – noch dazu ohne jegliche Rückstände.

Für den Verbraucher entscheidend ist, dass Frottier deutlich dichter und stabiler ist als Frottee.

Hochwertige Bio-Bettwäsche, Bio-Frottierwaren und Bio-Kleidung - schön, gesund, ökologisch und fair. Es gibt sie im Cotonea Online-Shop oder in der Vivena-Markthalle. Einen Händler in Ihrer Nähe finden Sie auf der Seite Händlersuche.